Infos für Eltern

Liebe Eltern, Omas und Opas, irgendwann ist es soweit: Ihr Kind wird selbstständig und will nun zum ersten mal ohne Sie verreisen. Dabei fällt es Ihnen bestimmt schwer los zu lassen und Sie haben ein „komisches“ Gefühl. Das ist absolut verständlich! Wir veranstalten nun schon seit 1993 Kinder- und Jugendreisen und kennen uns dabei nicht nur mit den Wünschen der Kinder und Jugendlichen aus, sondern wissen auch um das Vertrauen, dass Sie als Eltern in uns setzen. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst!

  1. Die erste Reise ohne Eltern
  2. Ganz allein auf Reisen gehen?
  3. Thema Sicherheit!
  4. Gewisse Regeln müssen sein!
  5. Alkohol und Zigaretten
  6. Discobesuche

Die erste Reise ohne Eltern

Auf unseren Jugendreisen gehen die Kinder und Jugendlichen ohne Eltern auf reisen. Dabei verbringen sie den Urlaub mit Gleichgesinnten im gleichen Alter. Somit sind auch die Interessen und Wünsche deckungsgleich. Unsere Betreuer und Reiseleiter sind selbst noch nicht so weit vom Kind sein entfernt und kennen deshalb noch die Wünsche und Vorstellungen auf einer solchen Reise aus der eigenen Erfahrung.
Unsere Betreuer sind 7 Tage die Woche rund um die Uhr für Ihr Kind ansprechbar, ohne dabei die Freiheiten, die ein Kind bzw. noch mehr ein Jugendlicher auf einer Reise ohne Eltern erwartet, einzuschränken.
Die Gestaltung der Ausflüge und Programmpunkte wird auf die Wünsche der Reiseteilnehmer abgestimmt. Dabei steht das Programm meistens unter dem Motto: Jeder kann mitmachen, keiner muss mitmachen! Dabei ist immer Auswahl aus verschiedenen Bereichen geboten: Sport, Kreativität, Ausflüge, Shows…. für jeden ist was dabei.

Ganz allein auf Reisen gehen?

Eine bunt gemischte Gruppe von Jugendlichen braucht einige Tage, bis Vertrauen entsteht. Doch wenn sich alle richtig kennen und einschätzen gelernt haben, tritt das richtige „Gruppenfeeling“ ein: der innige Zusammenhalt, der den Kern einer jeden Jugendreise ausmacht. Je nach Reiseland, Altersgruppe und Gruppengröße springt der Funke in der Regel nach drei bis vier Tagen richtig über. Die ersten guten Freunde finden sich meist schon auf der Busanreise. Für einige ist der Urlaub jedoch schon nach einer Woche wieder vorbei. Unser Tipp: Gönnen Sie Ihrem Kind eine etwas längere Fahrt – und damit ein intensives Gruppenerlebnis, das einfach unvergesslich ist!

Thema Sicherheit!

In dem Moment wo Sie uns Ihr Kind anvertrauen, übernehmen wir die Verantwortung …… und das tun wir gerne!
Dabei steht für uns die Sicherheit an erster Stelle. Dies fängt schon mit der Wahl des richtigen Busunternehmens an. Alle Busunternehmen sind verpflichtet, sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Schon bei der Reiseplanung achten wir darauf, dass die Fahrt zu den Reisezielen im Rahmen der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer zu bewerkstelligen ist. Wir geben unseren Busunternehmen klare Vorgaben über die Anzahl der Fahrer und Zubringerfahrer. Außerdem werden unserer Betreuer und Reiseleiter auf unserer alljährlichen Schulung auch mit den gesetzlichen Vorgaben für Busfahrer vertraut gemacht, so dass Sie bei der An- und Abreise auch dies kontrollieren können.
An den alljährlichen Schulungswochenenden in Österreich mit den Schwerpunkten Recht, Erste Hilfe, Konfliktlösungen und pädagogischer Umgang mit Kindern und Jugendlichen nehmen alle Betreuer teil.

Während der Feriencamps hat ein Campleiter die Aufsicht über sämtliche Betreuer. Unsere Campleiter haben schon viele Jahre Erfahrung bei uns und kennen sich zudem mit dem Reiseziel besonders gut aus. So haben Sie keine Probleme auch mal um Mitternacht einen Arzt aufzusuchen, kennen teilweise die Polizei vor Ort persönlich, und wissen zu jedem Problem direkt den richtigen örtlichen Ansprechpartner. Da wir in viele Urlaubsregionen bereits seit vielen Jahren fahren, sind wir auch als Veranstalter vor Ort bekannt, was immer wieder Türen „öffnet“ und hilft „Schranken“ abzubauen.

Auch in den Ferien ist unser Büro in Bergisch Gladbach täglich geöffnet, so dass Sie direkt in Deutschland von uns Hilfe bekommen und sich nicht mit Hoteliers in Landessprache auseinandersetzen müssen. Sollte ein Notfall des Nachts, am Wochenende oder Feiertags eintreten, ist bei uns immer ein Notfalltelefon geschaltet, so dass sie uns 24 Stunden erreichen können. Die jeweilige Notfallnummer ist immer dem Anrufbeantworter zu entnehmen.

Gewisse Regeln müssen sein!

Wo viele Leute zusammenkommen, sind auch ein paar Regeln nötig. Dabei geht es uns nicht darum, für jede Kleinigkeit eine Regel aufzustellen, schließlich sollen im Urlaub auch gewisse Freiheiten ausgelebt werden. So drücken wir bei kleinen „Vergehen“ auch schon mal ein Auge zu. Doch was nicht geht, geht nicht, und das ist vor allem zu eigenem Schutz:
Diskriminierung, Radikalismus, Gewalt, Drogen und Fremdenfeindlichkeit haben bei uns keine Chance!
Wer sich nicht dran hält fährt auf eigene Kosten frühzeitig nach Hause, ohne Kompromisse.

Alkohol und Zigaretten

Generell gelten die Vorgaben des Jugendschutzgesetzes. Konkret: Bier, Wein und Sekt sind in normalen Maßen ab 16 Jahren erlaubt. Zigaretten sind erst ab 18 Jahren gestattet. Hochprozentiger Alkohol ist bei den über 18-jährigen zwar prinzipiell zugelassen, aber auf unseren Reisen nicht gern gesehen. Übermäßiger Alkoholgenuss wird – ganz gleich in welchem Alter – nicht geduldet. In jedem Reiseziel, das nur für Jugendliche unter 16 Jahren ausgeschrieben ist, sind Alkohol und Zigaretten tabu.

Discobesuche

Ein großer Wunsch bei den Jugendlichen ist natürlich die abendliche Party. Dies ist natürlich auch bei uns möglich. In den meisten Urlaubszielen gibt es entweder direkt in der Anlage oder in der näheren Umgebung die Möglichkeit, abends feiern zu gehen. Ist dies nicht der Fall, wird von den Betreuern an einigen Abenden eine Fahrt in entsprechende Discos organisiert. Hierbei geht es dann immer mit Bussen hin und zurück, um einen sicheren Heimweg zu gewährleisten. Immer im Hintergrund mit dabei: Unsere Betreuer, die ein Auge auf die Sache werfen und in der Not sofort ansprechbar sind. Wir lassen die Kids nachts nicht alleine durch die Umgebung ziehen!